Flying Fox mitten in Wien – Ein Erlebnisbericht

Flying Fox & Powerfan: Nichts für schwache Nerven!

Jollyscout Johannes berichtet: Flying-Fox & Powerfan | 07/22

Dieses Mal war Jollyscout Johannes für euch unterwegs und hat sich mitten in Wien in die Lüfte gewagt. Sein ganzes Fazit und sein ganz persönlicher Geheimtipp, um den inneren Schweinehund zu überwinden, lest ihr hier!

Flying-Fox – Die rasante Fahrt am Seil

Freitag Nachmittag, die Sonne scheint, die Vorfreude steigt. Wieso? In wenigen Augenblicken begebe ich mich in 32 Meter Höhe auf Rutschpartie. Ich bin schon öfter an Flying-Fox-Anlagen vorbeimarschiert und hab mir immer gedacht, dass ich es irgendwann einmal ausprobieren möchte und heute ist der Tag gekommen. Aber bevor ich schwerelos durch die Lüfte gleiten darf, wird mir und meinen Begleitpersonen erst mal von Birgit und Thomas die Ausrüstung angelegt. Better be safe than sorry! Aber Spaß bei Seite, Sicherheit ist bei Spider Rock XL das A&O. Die beiden erklären uns Step-by-Step alle wichtigen Details des Fluges. Dann heißt es auch schon Helme aufsetzen, Gurte noch ein letztes Mal festzurren und rauf auf die Plattform. Gemeinsam fahren wir mit Birgit in einem engen Aufzug in die Höhe, während Thomas sich auf den Weg zur Endstation der Strecke machte.

Rise like a phoenix… oder so ähnlich

Auf der Plattform angekommen ist mein erster Gedanke: Wow, was für ein Ausblick! Die Anlage steht auf einem schönen Plätzchen direkt an der Donau. Die Skyline der Stadt macht schon was her von hier oben und an diesem sonnigen Tag reicht der Blick sogar bis zum Kahlenberg. Vor „Abflug“ machen wir uns noch mit dem Equipment vertraut und nach einem letzten Sicherheitscheck kann unser Flug starten. Über Walkie Talkie werden wir im Zielbereich schon mal angekündigt „Alpha und Beta sind im Anflug.“ Vorsichtig stellen wir Fuß vor Fuß, um uns langsam von der Plattform wegzubewegen. Jetzt noch einmal tief Luft holen und los geht’s! Ich spüre die kühle Luft in meinem Gesicht und für kurze Zeit fühle ich mich ein wenig wie Superman hier oben. So fühlt sich also fliegen an – oder schweben? Wie auch immer – die 380m an der Seilrutsche vergehen im wahrsten Sinne wie im Flug. Ich hätte noch ewig so weiterfliegen, die Aussicht genießen und mein Superhelden Dasein feiern können. Ein Blick in die Gesichter meiner Begleiter sagt mir, dass es nicht nur mir so geht. Und das alles Mitten in Wien. Die erste Station wird einheitlich als „richtig cool“ eingestuft, bevor es zum adrenalin-reicheren Part geht.

Flying Fox mitten in Wien – Ein Erlebnisbericht

Wem das noch nicht actionreich genug war – bitte hier entlang!

Für die ganz Mutigen unter euch - und auch uns - geht es nach dem Flying-Fox gleich zum nächsten Erlebnis und damit dem Endgegner: Dem Powerfan! Hierbei handelt es sich um ein Gerät, das den freien Fall simuliert – konkret also ein kontrollierter Absturz aus 36 Meter Höhe. Dieser wird von Birgit und Thomas auch als Level 2 eingestuft, denn hierbei handelt es sich um die Königsklasse der Lüfte. Der Powerfan wird sogar von Gleitschirmflieger:innen zur Vorbereitung auf einen Skydive genutzt. So geht’s für uns wieder gut ausgerüstet in den Aufzug, aber dieses Mal ein paar Meter höher. Die Sicherheitsvorkehrungen hier sind kürzer und knackiger, denn nach dem Umhängen in den endgültigen Karabinerhaken bin ich startklar. Birgit lotst mich vor bis zur Kante der Plattform und ich merke erst jetzt, dass die 36 Meter von hier oben nochmal gewaltiger wirken. Prinzipiell habe ich kein Problem mit Höhe, doch jetzt meldet sich auch mein innerer Schweinehund zu Wort. Nachdem ich meine Entscheidung, mich hier hochzustellen und gleich einen Sprung ins Nichts zu wagen kurz hinterfragt habe, packe ich meinen Mut zusammen und mach ihn: DEN entscheidenden Schritt nach vorne. Warte, tue ich das gerade wirklich? Das Gefühl des freien Falls ist kaum beschreibbar und 2-3 Sekunden schlägt mein Herz Purzelbäume. Das Kribbeln im Bauch durchströmt den ganzen Körper bis man dann schließlich merkt „Okay, hier ist ja doch ein Seil“ und man sanft abgefangen wird bis man landet. Auf sicherem und festen Boden angekommen brauche ich einen Moment um zu realisieren, was ich da gerade erlebt habe. Aufgekratzt und voller Adrenalin bemerke ich, wie sich meine Mundwinkel in die Höhe ziehen. Was für ein Erlebnis! Und ein bisschen macht sich der Stolz breit, dass ich es gewagt habe.

Fazit: Sehr, sehr lässig!

Dafür, dass ich solch adrenalinreiche Aktivitäten gerne mache, mache ich sie viel zu selten. Der Flying-Fox entlang der Donau ist auf alle Fälle auch für all jene zu empfehlen, die etwas Respekt vor der Höhe haben, aber das Gefühl des Fliegens und Schwebens mal erleben möchten. Der grandiose Ausblick lässt die Höhe auch schnell vergessen. All jene die sich selber challengen wollen: Ab zum Powerfan. Der freie Fall war mein persönliches Highlight - es ist doch nochmal ein ganz anderer Adrenalin-Kick als beim Flying Fox.

Und keine Sorge, man ist hier nicht nur in wirklich guten und sicheren Händen, man kann natürlich auch jederzeit melden, wenn der innere Schweinehund doch zu groß ist und streikt. 

Mein Top-Tipp an alle, die Lust bekommen haben: Nicht lange nachdenken – einfach machen. Auch wenn’s vielleicht Überwindung kostet… das Über-den-Schatten-Springen ist es definitiv Wert!

Na? Hat dich die Neugierde gepackt? Dann probiere es doch selbst aus!

Spider Rock XL | Flying Fox oder Powerfan
€ 32
Spider Rock XL | Flying Fox oder Powerfan

Bei diesem Erlebnis kannst du wählen zwischen: FLYING FOX Am 380 Meter langen Flying-Fox schweben Besucherinnen und Besucher entweder alleine oder zu zweit über die U2 und das Hafenbecken der Marina um sicher vor dem Marina-Restaurant zu landen. ODER POWER FAN Wer den Pegel an Adrenalin für den Tag schlussendlich noch steigern möchte, kann seine Nervenstärke am Powerfan mit einem kontrollierten 36 Meter-Absturz beweisen, um nach einem beinahe freien Fall (kontrollierter Absturz) am Fuße des SPIDER ROCK XL Towers zu landen.  Das High-Tech Gerät kommt aus England und wurde für das Training der Fallschirmjäger entwickelt. Es wurde für den zivilen Weg weiterentwickelt und bei SPIDER ROCK können Sie die längste Variante mit 36m testen. Derzeit nur 11mal - weltweit! Die Tickets sind für die SPIDER ROCK XL-Anlage jeweils individuell einsetzbar, übertragbar, aber nicht bar abzulösen. Für Gruppen und jene, die an Ihrer Flugtechnik feilen möchten, gibt es mit dem Abenteurer-Paket (4+1 Ticket) eine 20%-Ermäßigung.

Wien
5,0
(26)

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